Standortbezogenes

Konzept

 

 

zum

Modellversuch

 

„Niederösterreichische Mittelschule/ NÖ Schulmodell“

gemäß § 7a des Schulorganisationsgesetzes

 


Inhaltsverzeichnis

 

1.     Standort

 

2. Ausgangssituation

 

3. Organisatorisches Konzept

 

3.1.Organisation

 

3.2. Lehrplanausweisung

 

3.3.Partnerschulkonzept

 

3.4. Leistungsbeurteilung

 

4. Standortbezogene Entwicklungsarbeit im pädagogischen Bereich

 

·        Schülerzentriertes Arbeiten als wichtiger Unterrichtsgrundsatz

·        Projektorientierter Unterricht

·        Angebot an Wahlmöglichkeiten und Kurssystemen, vor allem auch unter dem Aspekt der Begabungsförderung, auch schulstufen- oder schulübergreifend.

·        Aufbau von Förder- und Stützsystemen

·        Zweilehrersysteme, vor allem in größeren Klassen und in den Schularbeitsfächern (D, E, M).

·        Neue Zeitstrukturen der Unterrichtsorganisation

·        Bildung von konzentrierten Lehrerteams

 

5.     Pädagogische Schwerpunktsetzungen

 

6.     Weitere Schwerpunkte des Standortes im Bereich der Schulentwicklung und des Unterrichts

 

7.     Stundentafel

 

8. Evaluierung

 

 

 

 

 


1.     Standort

 

Schule:

 

Schöffelschule – NÖ Mittelschule Purkersdorf

 

Adresse:

 

Alois Mayergasse 4,

3002 Purkersdorf

Schulkennzahl:

 

324102

Start des Modellversuches

Mit Beginn des Schuljahres 2009/10

Kooperationsschule:

 

BAKIP Sacre Coeur Pressbaum

Klostergasse 12

3021 Pressbaum

 

 

2.     Ausgangssituation



- ) Wesentliche Punkte aus dem Schulprogramm und bisherige Schwerpunktsetzungen, auf denen weiter aufgebaut werden soll.

 

Die persönliche Betreuung der SchülerInnen steht im Vordergrund der pädagogischen Arbeit. Elternberatung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer täglichen Arbeit.

.) Der Co-Klassenvorstand als Hilfe für den Klassenvorstand und 2. Bezugsperson für die SchülerInnen

.) Die wöchentliche Sprechstunde erleichtert Eltern die Kontaktaufnahme

.) Kontakte mit der Beratungslehrerin werden intensiv gepflegt.

.) Teilnahme der Beratungslehrerin an den Klassenkonferenzen – pro Konferenz steht eine Klasse im Mittelpunkt der pädagogischen Beratungen

Pädagogische Innovationen prägen die Unterrichtsentwicklung:

.) Klippert-Trainingstage

.) Schulversuche zur Individualisierung und zur Fremdsprachenförderung

.) Individualisierung des Lernens hat durch individuelle Arbeitsphasen Eingang in den Unterricht gefunden. – Zum Einsatz kommen hauptsächlich Arbeitspläne

.) Portfolios werden in jeder Klasse in den verschiedenen Gegenständen hergestellt und in einer Gesamtmappe gesammelt.           

 

 

 

- ) Schulautonome Eckpunkte der bisherigen schulischen Arbeit, die auch im künftigen            Konzept ihren Niederschlag finden sollen.

 

Das Schulprofil beinhaltet derzeit 2 schulautonome Schwerpunkte, die auch in Hinkunft erhalten bleiben sollen

.) Sportklasse mit einem verstärkten breit gefächerten sportlichen Angebot für sportlich interessierte und bewegungsorientierte Kinder. Es geht um die Förderung der Freude an der Bewegung und des Gesundheitsbewusstseins.

.) Kreativklasse mit verstärktem, breit gefächertem Angebot im sozial-kreativen          Bereich; hier werden Eigeninitiative und Ideenentwicklung und –umsetzung in vielen            Lebensbereichen gefördert. Es geht um die Freude am eigenständigen kreativen Gestalten als Grundlage eines erfüllten Lebensentwurfes.

In allen Klassen wird der Schulversuch „Englisch als Arbeitssprache“ zur Sprachintensivierung durchgeführt.

Daneben gibt es eine Mehrstufenklasse, die als Schulversuch zum Individualisierenden Lernen geführt wird.

Die Kürzung der 7. und 8. Schulstunde auf 45 Minuten bringt eine zeitliche Entlastung für die SchülerInnen einerseits und andererseits Zeitressourcen, die in die persönliche Betreuung von SchülerInnen investiert werden.

 

-) Spezielle schulische Akzente des Standortes

 

Vielfalt wird in allen Bereichen gelebt.

 

 

 

3.     Organisatorisches Konzept

 

3.1. Organisation

 

Übertrittsvoraussetzung in unsere Schule ist der positive Abschluss der 4. Klasse Volksschule.  (Allfällige Integrationsmaßnahmen sind von dieser Bestimmung nicht betroffen.)

 

Der Unterricht erfolgt im Fachlehrersystem. Ein gemeinsames Unterrichten von HS- Lehrern/innen und Lehrern/innen der Partnerschule ist vorgesehen. Ab der 7. Schulstufe wird eine vertiefte Zusammen­arbeit mit unserer Partnerschule angestrebt.

 

Nach der 6. Schulstufe kann der Schüler/die Schülerin zwischen dem allgemeinbildenden und dem berufsorientierten Bereich wählen. Für den Übertritt in den allgemeinbildenden Bereich ist eine positive Beurteilung nach dem Lehrplan des Realgymnasiums in allen Gegenständen Voraussetzung.  

 

 

3.2. Lehrplanausweisung

 

Unterricht und Leistungsbeurteilung erfolgen nach dem Lehrplan der allgemeinbildenden höheren Schulen. Der Inhalt der „Mittelstufenlehrpläne“ soll durch die Betonung des ganzheitlichen Aspekts der Volksschullehrpläne ergänzt werden. Dies soll einen gleitenden Übergang zum Fachlehrersystem mit einer möglichst geringen Anzahl von in einem Jahrgang eingesetzten Lehrerinnen und Lehrern ermöglichen.

 

Bei drohenden negativen Beurteilungen und nach Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten können die Erziehungsberechtigten in einzelnen Unterrichts­gegenständen eine Beurteilung nach dem Lehrplan der Hauptschule verlangen. In diesem Fall ist im Zeugnis der Passus „Beurteilt nach dem Lehrplan der Hauptschule“ mit einer entsprechenden fiktiven Leistungsgruppenzuordnung in D, E und M zu vermerken. Lehrplanabstufungen sollen  frühestens in der 6. Schulstufe vorgenommen werden.

 

Interessen- und berufsorientierte Mittelschule (7./8. Schulstufe):

Schüler/innen, die eher einen unmittelbaren Einstieg in eine berufsbildende Schule oder in die Berufsausbildung (Berufsbildende höhere/ mittlere Schule, Polytechnische Schule/ Berufsschule) anstreben, wählen die interessen- und berufsorientierte Mittelschule. Es gelten die Lehrpläne der 7. und 8. Schulstufe des Realgymnasiums bzw. in Analogie zu den Bestimmungen zur 5. und 6. Schulstufe die Lehrpläne der Hauptschule.

 

Innerhalb der interessen- und berufsorientierten Mittelschule werden konzentrierte Maßnahmen der Berufsorientierung und der Vorbereitung zum Besuch von weiterführenden Schulen im berufsbildenden Bereich gesetzt.

 

Realgymnasium/Gymnasium (7./8. Schulstufe):

Nach der 6. Schulstufe besteht für Schüler/innen mit den entsprechenden Berechtigungen die Möglichkeit, in einem allgemeinbildenden Zweig nach dem Lehrplan des Real­gymnasiums/Gymnasiums (Allgemeinbildender Bereich) unterrichtet zu werden. Schüler/innen, die eine allgemeinbildende Oberstufenform anstreben, wählen diesen Bereich.

 

 

3.3. Partnerschulkonzept

 

 

-) Vereinbarungen mit der Partnerschule:

 

Im Schuljahr 2009/10 wird die Kooperation auf der 5. Schulstufe folgende Fächer umfassen:

-) Englisch ( 2 Wochenstunden)

-) Geographie und Wirtschaftskunde (2 Wochenstunden)

-) Mathematik (4 Wochenstunden)

-) Bewegung und Sport (4 Wochenstunden)

           

Ab der 7. Schulstufe soll Französisch in einem gymnasialen Zweig angeboten werden.

-) Französisch mit 3 Wochenstunden

(Je nach Lehrerressource ist alternativ Spanisch angedacht.)

 

Als Schulversuch der BAKIP Sacre Coeur Pressbaum wird es voraussichtlich schon   im Schuljahr 2009/10 auf der 8. Schulstufe eine Kooperation in den kreativen und         folgenden Fächern geben:

-) 4A – Musik – 1 Wochenstunde/Rhythmus 

-) 4A – Werken technisch – 2 Wochenstunden

-) Sekundaria – Werken technisch – 1 Wochenstunde

-) 4A – BU – 2 Wochenstunden

Derzeit geplanter Lehrereinsatz 2009/10:

Fr. Mag. Silvia Leutkawäger (E,GW – 6 Stunden)

Hr. XX (Mathematik, Bewegung und Sport)

Fr. Frey  (ME 4. Klasse 1 Stunde)

…………(WEtec 3 Stunden)

 

Zentrales Ziel der Zusammenarbeit mit unserer Partnerschule ist, die Leistungs- und Anforderungsprofile der beiden Schultypen besser zu verdeutlichen und daraus entsprechende Schlüsse für den konkreten Unterricht zu ziehen.

 

Darüber hinaus sind ab der 7. Schulstufe folgende konkreten Maßnahmen geplant:

 

3.4. Leistungsbeurteilung

 

Die Leistungsbeurteilung in den Modellschulen erfolgt ergänzend zu den Ziffernnoten unter folgenden Gesichtspunkten:

 

·              Direkte Leistungsvorlage („Leistungsportfolios“): Diese Portfolios werden bereits in der 4. Volksschulklasse initiiert und vorbereitet und in der Mittelschule fortgeführt.

 

·              Objektivierung der erbrachten Leistungen durch Orientierung an den Bildungsstandards (zumindest in den Gegenständen M, E, D).

 

·              Individualisierende Formen der Leistungsfeststellung (Lernzielkataloge, Pensenbuch …)

 

·              Differenzierende Leistungsbeschreibung: Zweimal pro Jahr hat auf der Basis der Leistungs­portfolios, der Standardüberprüfungen und der sonstigen Leistungsrückmeldungen eine differenzierende Leistungsbeschreibung für jeden Schüler/jede Schülerin zu erfolgen. Diese Leistungsbeschreibung ist in entsprechender Weise Schülern/innen und Eltern zu kommunizieren. Dabei sollen die Schüler/innen eine entscheidende kommunikative Rolle spielen. Diese neue Form der Leistungsrückmeldung ersetzt die bisherigen Elternsprechtage.

 

Schularbeiten:

 

.) Schularbeiten werden teilweise als 2-Phasenschularbeiten durchgeführt.

.) Teilweise werden ½ und 2-stündige Schularbeiten im   vorgesehenen Zeitrahmen zur Anwendung kommen.

Es ist angedacht, im Bereich der Schularbeiten individuelle Vorgangsweisen in der Weiterentwicklung der Prüfungskultur zu entwickeln:

-         Schularbeiten, die nach Inhalt und Zeitpunkt differenzieren.

-         Schularbeiten in terminlicher individueller Absprache mit den Schüler/innen

-         Schularbeiten in mehreren Phasen mit genau festgelegten Beurteilungskriterien.

 

Elternsprechtage:

           

.) Es wird versucht werden, dass LehrerInnen aus D, E, M gemeinsam mit den Eltern und dem Kind ein Beratungsgespräch führen.

Dafür wird im Schuljahr 2009/10 pro Semester 1 Nachmittag für die Sekundaria und die 1. Klassen sowie ein 2. Nachmittag für die übrigen Klassen  geplant werden.

 

 

4.     Standortbezogene Entwicklungsarbeit im pädagogischen Bereich

 

Alle standortbezogenen Maßnahmen im Unterrichtsbereich streben ein ausgeprägtes und erkennbares System der Individualisierung und Differenzierung des Unterrichts an.

 

Im Einzelnen sind von der Schule folgende Umsetzungsmaßnahmen geplant:

 

 

.  Schülerzentriertes Arbeiten

 

Wir streben in allen Bereichen des Unterrichts Lernen an differenzierten Aufgabenstellungen in offenen Lernsituationen an. Unterschiedliche Begabungen der Schüler/innen sollen bewusst wahrgenommen und in konkrete Unterrichtsmaßnahmen umgesetzt werden. Wir streben bewusst einen hohen Grad an Vielfalt an, der seinen Niederschlag sowohl in den Unterrichtskonzeptionen als auch in der Schulstruktur findet.

 

Folgende konkrete Maßnahmen sind geplant:

-         Selbstständiges Lernen als Unterrichtsgrundsatz in Doppelstunden

-         Eigene Zeitblöcke im Unterricht für offenes Lernen und Planarbeit in mehreren Unterrichtsgegenständen

-         Aufbau eines Helfersystems gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern

-         Portfolioarbeit in mehreren Gegenständen

-         Gezielte Unterstützung von Schülerinnen und Schülern bis zur Einzelbetreuung

Die Konkretisierung dieser Maßnahmen wird zweimal pro Semester koordiniert und nachvollziehbar dokumentiert.

 

     -  Eigene Zeitblöcke im Unterricht für offenes Lernen und Planarbeit in möglichst    vielen Gegenständen

     -   Die 1. und 2. Unterrichtseinheit wird im Block geführt -  die Pause wird integrativ          gehalten – entweder zwischendurch oder am Ende der 2. Einheit als Verlängerung der         großen Vormittagspause unter Aufsicht des unterrichtenden Lehrers

 

 

·              Projektorientierter Unterricht

Projektunterricht soll ein wichtiger Bestandteil der Unterrichtsplanung werden. Dieser kann in Blockform oder über einige Wochen verteilt, jahrgangs- oder klassenübergreifend erfolgen. Das Lehrerteam erprobt einige Umsetzungskonzepte in den ersten Jahren des Modellversuchs, Arbeitsportfolios der Schüler/innen als Projektergebnis werden angestrebt.

 

·              Angebot an Wahlmöglichkeiten und Kurssystemen, vor allem auch unter dem Aspekt der Begabungsförderung, auch schulstufen- oder schulübergreifend.

Im Rahmen der Interessen- und Begabungsförderung sollen vielfältige Kursangebote mit freier Wahlmöglichkeit angeboten werden. Ab der 7. Schulstufe soll in Absprache mit Schüler/innen und Eltern ein differenziertes Wahlpflichtangebot erstellt werden. Dieses soll jedenfalls eine zweite Lebende Fremdsprache (FRANZÖSISCH) enthalten.

 

·              Aufbau von Förder- und Stützsystemen

Das bisherige Förderprogramm der Schule wird beibehalten bzw. ausgebaut. Es sieht im Einzelnen folgende Maßnahmen vor:

---

Schulautonomes Förderprogramm

Schulautonome FÖRDERMAßNAHMEN

 

  1. Differenzierung und Individualisierung
    1.1.    Offene Lernformen
    1.2.    Soziale Lernformen

Helferprinzip
1.3.    Orientierung an Lernzielen/Lernpläne/Lernprogramm

Eigenverantwortliches Arbeiten mit speziellen Materialien

1.4.    Kopplungen von Leistungsgruppen

  1. Förderstunden

2.1  Randstunden

2.1.            integrativ im Unterricht

2.2  Kleinstgruppe/im Unterricht tw. räumlich getrennt

2.3  Kurssystem – Stundenblock z.B. vor Schularbeiten

2.4  Spezialangebot – Vorbereitungskurs für weiterführende

Schulen  - 4. Klasse

2.5.     Leseförderung

3.         Zusätzliche Angebote – Begabten- und Interessensförderung

3.1.            Schulprofil – Sportzweig und Kreativzweig

3.1.1.      Sportzweig – Erweiterung: Golf

3.1.2.      Kreativzweig – Erweiterung: Musik aktiv

3.2.            Sprachenförderung:

3.2.1.      Englischer Club

3.2.2.      Intensivsprachwoche

3.2.3.      KET – Vorbereitung auf den Key English Test als UÜ

3.3.            Schulversuch „Englisch als Arbeitssprache“ – Förderung des natürlichen Sprachenerwerbs

3.4.            Schulversuch „Mehrstufenklasse-Sekundaria“ – Förderung des Eigenverantwortlichen Lernens, lernzielorientiert

3.5.            Informatik/Textverarbeitung – Umgang mit modernen Informationstechnologien

3.6.            Projekt „Musik aktiv“ – Förderung musischer Begabungen und Interessen

3.7.            Workshopwoche: klassen- und schulstufenübergreifende Projektwoche – orientiert an den Interessen der SchülerInnen und LehrerInnen

3.8.            Schachnachmittage – Strategiebildung, Teilnahme am Schulschachbewerb

 

4.         Methoden-, Kommunikations- Teamtraining
    4.1.     Projekttage

4.2.Umsetzung im Lernprozess (Unterricht, Hausübungen, Präsentationen – Referate,

Projekte)

In den Gegenständen D, E und M sollten genaue Lernzielkontrollen und darauf aufbauende individuelle Förderprogramme die Erfüllung von Mindestanforderungen in diesen Gegenständen sicherstellen.

---

·              Zweilehrersysteme, vor allem in größeren Klassen und in den

Schularbeitsfächern (D, E, M).

 

Der Unterricht in den Gegenständen D, E und M erfolgt im Zweilehrersystem. Dies soll eine möglichst individuelle Betreuung jedes Schülers/ jeder Schülerin sicherstellen. Weiters ist unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Lehrerressourcen auch Teamteaching in jeden Fächerkombinationen, die fächerübergreifend konzipiert sind, vorgesehen.

 

·              Neue Zeitstrukturen der Unterrichtsorganisation

 7. und 8. Stunde werden auf 45 Minuten gekürzt. Das bringt eine zeitliche Entlastung der Schülerinnen sowie freiwerdende Lehrerressourcen, die in die persönliche Betreuung der SchülerInnen fließen.

           

Die 1. und 2. Unterrichtseinheit werden im Block abgehalten und die 5`Pause integriert und individuell bzw. am Schluss zur Verlängerung der großen Pause unter   Aufsicht der unterrichtenden Lehrkraft durchgeführt.

Doppelstunden werden im Block abgehalten, Pausen werden individuell integriert.

 

In der 1. Stunde soll jeweils eine Eingangsphase eingebaut werden (Morgenkreis, Aktives Erwachen und Ankommen, Bewegung, ein Lied, ein Gedicht, ein Sinnspruch          etc.)

 

 

·              Bildung von kleinen, überschaubaren Lehrerteams

Beim Lehrereinsatz wird darauf geachtet, dass Jahrgangkernteams mit Lehrern/innen mit möglichst großer Stundenanzahl – geprüfte Gegenstände, Förderunterricht, fächerübergreifender Unterricht, freie Lernphasen, Projektunterricht, Interessen- und Begabungsförderung – gebildet werden. Dies soll klarere Verantwortungszuordnung für Unterrichts- und Erziehungsarbeit ermöglichen. Unterrichtsplanung und – dokumentation sollen dadurch erleichtert werden. Die Kernteams werden namentlich nachvollziehbar für alle Jahrgangsklassen ausgewiesen.

 

 

5.     Pädagogische Schwerpunktsetzungen

 

Das Konzept soll gute Rahmenbedingungen für die Umsetzung pädagogischer Innovationen im Hinblick auf den gemeinsamen Unterricht von Schülerinnen und Schülern nach der 5.Schulstufe schaffen.

 

·              Individualisiertes Lernen forcieren

„Planarbeit“ in bestimmten festgelegten Stunden der Woche (Übungsaufgaben, Wiederholungen, Kreativaufgaben zu den Fächern D, E, M) soll Wiederholen für schwächere und besonders anspruchsvolles Arbeiten für unterschiedlich begabte Schüler/innen ermöglichen.

 

·              Zusatzangebote bieten

- „Freie Vorhaben“ für Begabte, von Lehrern/innen betreut

- Praktika in Kindergärten, Betrieben und sozialen Einrichtungen ab der 7.  Schulstufe

- „Werkstättenarbeit“

- Regelmäßige Theater-, Musik- und Kunstprojekte/-präsentationen

- Vielfältige Exkursionen und Einladung externer ExpertInnen in den Unterricht (z.B. Schuldnerberatung, Zivilschutz, Rotes Kreuz, Samariterbund, Feuerwehr, Musikschule, Bankinstitute, Bewerbungstrainings, Künstler, Tanzschule, etc)

 

·              Offenes Lernen ermöglichen

Wöchentlich wiederkehrender Block für fächerübergreifendes Lernen

 

·              Neustrukturierung der schulischen Lernzeiten vorsehen

- Doppelstunden täglich in der 1. und 2. Stunde

- Integrative Pause in den ersten beiden Einheiten

- Keine Pause zwischen 7. und 8. Stunde sowie Kürzung auf 45 Minuten

- Doppelstunden auch sonst mit integrativer Pause

 

 

·              Arbeit in Lehrerjahrgangsteams

- Einsatz möglichst kleiner Lehrer/innenteams in den einzelnen Schulstufen wird angestrebt – im Rahmen der Möglichkeiten unter den gegebenen Rahmenbedingungen (Unterschreitung JN, Keine MDL, Fachlehrereinsatz, etc)

- Team – Teaching

- Besondere Aufgabe der Klassenvorständin / des Klassenvorstandes – Unterstützung durch den CO-Klassenvorstand

- Individuelle Betreuung einzelner Schüler/innen

 

·              Ganztägige schulische Betreuung vorsehen

- Standortbezogene ganztägige Betreuungsvarianten mit der Aufgabenbetreuung bis 16.00 wird beibehalten. Derzeitiger Träger: Lernquadrat; Betreuung: tw. durch  schuleigene Lehrkräfte

 

6.     Weitere Schwerpunkte des Standortes im Bereich der Schulentwicklung und des Unterrichts

 

Über die konkreten Schwerpunktsetzungen im Bereich des Niederösterreichischen Schulmodells hinaus arbeitet die Schule an folgenden weiteren standortspezifischen Schwerpunktsetzungen

 Soziale Integration

 

 

7.     Stundentafel

 

 Anhang:

            Sport- und Kreativzweig 1.-4. Klasse (Realgymnasium, Hauptschule)

            Gymnasialer Zweig 3.4. Klasse

 

 

8.     Evaluierung

 

Die Qualitätssicherung und Evaluation an den Standorten erfolgt intern durch geeignete Maßnahmen der Selbstevaluation und darauf aufbauenden Entwicklungsmaßnahmen. Regionale Qualifizierungsmaßnahmen und schulübergreifende Qualitätsarbeit sind begleitend vorzusehen.

 

Die regionalen externen Evaluationsvorhaben sind mit den Schwerpunkten der Bundesevaluation abzustimmen.

Wissenschaftliche Begleitung, Evaluation und Qualitätssicherung auf Landesebene erfolgen durch den Landesschulrat für Niederösterreich in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich sowie durch Netzwerkbildung und Erfahrungsaustausch zwischen den Pilotschulen. Hier wird auch eine Zusammenarbeit mit bundesweiten Initiativen des BMUKK (Innovative Schulen im Verbund, net-1) angestrebt.

Im Sinne einer Auswertung der Erfahrungen des Modellversuchs nach bundeseinheitlichen Kriterien wird an bundesweiten Arbeitsgruppen und an allfälligen Erhebungen unter der Leitung des BIFIE mitgewirkt. Für die übergreifende Evaluation nach bundeseinheitlichen Kriterien werden dazu Daten und Informationen bereitgestellt.

 

            9. Anmerkung

An der Schule wird weiterhin eine Mehrstufenklasse (Sekundariamontessori-orientiert) als Schulversuch geführt. Die Stundentafel dieser Klasse findet sich in der schuleigenen Projektbeschreibung dieses Schulversuchs zum Individualiserenden Lernen in der Sekundarstufe I.  

Die schulautonomen Stundentafeln mit schulautonomen Pflichtgegenständen im Rahmen des Modells 120+ bleiben bestehen.

 

ANHANG - Stundentafeln

 

 

Schule:

NMS Purkersdorf SPORT- KREATIVzweig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SUMME

Bandbreite

*

R

2

2

2

2

 

8

8

 

D

4

4

4

4

 

16

 15-21

 

E

4

3

3

3

 

13

 12-18

 

GSP

 

2

2

1

 

5

 5-10

 

GW

2

2

1

2

 

7

 7-12

 

M

4

4

4

4

 

16

 14-20

 

GZ

 

 

1

1

 

2

 2-5

 

BU

2

1

2

2

 

7

 7-12

 

Ch

 

 

 

1

*

1

 2-4

 

P

 

1

2

2

 

5

 5-9

 

ME

2

1

1

1

*

5

 6-11

 

BE

2

1

2

1

*

6

 7-12

 

WTc/WTx

 

2

1

2

*

5

 6-12

 

BSP

4

4

3

3

 

14

 13-19

 

EH

 

 

1

1

 

2

 

 

KG-BO /BWSP

2

2

2

2

 

8

 

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

SUMME

28

29

31

32

 

120

120

 

 

26-30

29-32

29-33

29-33

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegenstände, in denen die Bandbreite um 1 Stunde unterschritten wird, mit * markieren.

 

 

ANHANG – Stundentafeln

 

 

Schule:

NMS Purkersdorf – gymnasialer Zweig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SUMME

Bandbreite

*

R

2

2

2

2

 

8

8

 

D

4

4

4

4

 

16

 15-21

 

E

4

3

3

3

 

13

 12-18

 

GSP

 

2

2

1

 

5

 5-10

 

GW

2

2

1

2

 

7

 7-12

 

M

4

4

4

4

 

16

 14-20

 

GZ

 

 

1

1

 

2

 2-5

 

BU

2

1

2

2

 

7

 7-12

 

Ch

 

 

 

1

*

1

 2-4

 

P

 

1

2

2

 

5

 5-9

 

ME

2

1

1

1

*

5

 6-11

 

BE

2

1

2

1

*

6

 7-12

 

WTc/WTx

 

2

1

2

*

5

 6-12

 

BSP

4

4

2

2

 

12

 13-19

 

EH

 

 

1

1

 

2

 

 

Sport/Kreativ

2

2

 

 

 

4

 

 

Französisch

 

 

3

3

 

6

 

 

BO integrativ

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

SUMME

28

29

31

32

 

120

120

 

 

26-30

29-32

29-33

29-33

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegenstände, in denen die Bandbreite um 1 Stunde unterschritten wird, mit * markieren.